Dienstag, 27. Januar 2009

Noch immer Urlaub

Am 09. Januar durfte ich dann meinen Geburtstag feiern und war dazu ja zum Glück nicht ganz alleine. Zu meiner großen Freude haben mich meine FSJ-Kolegen mit einer ganz besonderen Überaschung erfreut eine Erdbeertorte (selber gekauft). Doch ich will mich nicht beschwehren, denn das habe ich bisher noch nie bekommen und mich sehr darüber gefreut.






Da ich meinen Gästen Brasilen zeigen wollte und nicht nur den touristen Teil haben wir die Arbeit welche Arno Paganelli in der Favela begonnen hat besichtigt.
Um auch zu zeigen aus welchen Situationen unsere Pazienten zum Teil kommen.







Die Gäste und Gastgeber Gerhard, Markus 1, Arno Paganelli (ehemaliger Pfarrer von Palhoça und Gründer der Arbeit in der Favela) Markus 2, Marco Madeira (Erster Vorsitzender des Vereins, welcher die Arbeit organierst) seine Frau, Erna Paganelli, Hans-Dieter (Papa). Fotograf Karl



Auch die Häuser dort ein mal anzusehen und auch sich klar zu machen das viele der Menschen die hier leben ihren Unterhalt duch das Sammeln und Verkaufen von Müll verdienen.




Und im Gegensatz dazu "Pedra Branca" (Fels Weiß/ Weißerfels) das Nobelviertel von Palhoça. Die Bewohner in diesem Stadteil leben alle hinter Gittern und die Einfahren sind mit Wächten gesichert.







Mit den Paganellis sind wir dann auch ins Hochland gefahren dort ist die Zwiebel Region Brasiliens.







Dort haben wir in der verschlafen klein Stadt Ivo Scheidt (2. von links seine Mutter 4.von links) besucht. Sie waren früher Zwiebelhändler aufgrund seiner Arbeit als Bürgermeister hat er dies jedoch aufgegeben und auf seinen Feldern Pinien gepflantzt was weniger arbeitsaufwendig ist.





Pamplona ist ein Fleischkonzern und wir konnten eine Schlachterei ansehen in der täglich 2500 Schweine geschlachtet werden. Dort haben Brasilianer gut organisiert, hart und fleisig gearbeit. Danach durften wir noch mit der Tochter der Unternehmensgründer zu Mittag essen und uns von der Qualität des Fleisches überzeugen. Sie haben extra wegen uns die Deutsche Flage gehisst.






Auf dem Rückweg sind wir bei der CERENE-Station in Blumenau vorbeigefahren und haben dort die Schäden des Höchwassers mit eingenen Augen gesehen und auch wenn schon etliches gerichtet wurde so bleibt doch noch viel tun.








Am vorletzten Tag haben wir dann noch eine Wanderung zum Süden der Insel gemacht. Die Gunda Kindel unsere Chorleiterin hat uns durch den brasilianischen Urwald gehetzt... geführt Entschuldigung verschrieben (mit Flipflops)








Doch dann waren zur Belohnung an einem sehr abgelegenen Strand.










Zurück sind wir dann mit einem Fischerboot gefahren.
Die Rettungwesten mussten wir nur anziehen, da die Bootführer im falle einer Marine kontrolle sonst gestraft würden.









Am Ende haben wir dann bei den Fischern ein halbes Duzend Austern gekauft und sie lebend gegessen. "denn wenn man schon mal dort ist wo sie herkommen muss man das auch probieren".





Der krönende Abschluss unsers gemeinsammen Urlaubs war dann ein Churrasco. Dann kurz ein paar Hängematten, brasilianische Flagen und T-shirt gekauft. Ein letztes mal ins Meer gesprungen und schon mussten wir die Gäste an den Flughafen bringen. Danke für den Besuch. Schön war es.

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hallo Markus
Toll ist dein bericht von eurem Urlaub. Ich glaube die Austern haben nicht so gut geschmekt, weil du und Papa so den Mund Verzieht.
gruß Klaus
& Mama

Anonym hat gesagt…

sehr cooler bericht... der macht einen schon etwas neidisch :)... hoffe, die besucher sind inzwischen wieder gut zuhause gelandet??

grüße
gabriel